Eine lange Weinanbautradition, sagt eigentlich nichts, über des Qualität des weines oder des Weinguts.
Vielmehr sagt es eigentlich etwas über die Verbundenheit zu einem Stück Erde, welches man bearbeitet.
Die ältesten Aufzeichnungen von Weinanbau in Profondeville gehen zurüch bis ins Jahr 1033.
Vielsagend sind dann auch die Andeutungen auf 100 Jahre alten Landkarten: “Profondeville- Les Vignobles” und “Profondeville- Walgrappe”
Aus überlieferung sind ein Anzahl Ursachen angegeben, warum der Weinanbau aus Wallonien verschwunden ist.
1. Das Klima sorgte in 17e Jahrhundert, zur Zeit der “kleinen Eiszeit dafür, das fast der gesamte Weinanbau verschwand. Der wein schmeckte sauer und brachte keine Freude mehr.
2. Der Todesstich für den Weinanbau in Wallonien kam durch die Keurschaft Napoleons. Dieser liess aus protektischen Motiven, die Trauben roden und führte einen hohen Zoll für nicht französische Weine ein.
3. Im letzten Viertel des 19e Jahrhundert waren die Folgen der Reblaus Phyloxera katastrophal für den Weinanbau in ganz Europa. Die Laus tastete die Wurzeln der Weinstöcke so stark an, das diese starben.
Ganze Weinbaugebiete verschwanden von der Karte.
In den Jahren um 1960 kann der Weinanbau rundum Profondeville, durch zutun des herrn Hardy, wieder zurück. Frau Hardy versorgt noch immer, ihre mehr als 40 Jahre alten Weinstöcke zum Andenken an ihren Mann.